Horn/Waldhorn

Das Waldhorn (oder einfach Horn genannt) ist ein Blechblasinstrument mit weichem Klang, etwas tiefer als die Trompete und höher als die Posaune und Tuba. Zu finden ist das Horn in vielen Bereichen der Musik sowie in der Jagd als Signal. Das Horn, das im Sinfonieorchester verwendet wird, nennt man Waldhorn.

Es ist anzunehmen, dass das Horn eines der ältesten Instrumente ist. Ursprünglich wurde das Instrument aus den Hörnern von Ziegen, Schafen, Rindern und anderen Tieren mit Hörnern gemacht. Der Ton wird, wie bei allen Blechblasinstrumenten, mit den Lippen erzeugt. Die Schwingung der Lippen wird über das Mundstück in die Röhre übertragen und erzeugt den Klang.

Der Einsatzbereich des Horns ist sehr weit: Vom Signalmotiv in einem Barocken Konzert bis hin zum virtuosen Einsatz in der Jazz-Bigband. Im modernen Blasorchester wird das Horn von Komponisten und Arrangeuren oft solistisch eingesetzt. Ein heutiges in F gestimmtes Horn mit drei Ventilen kann eine vollständig chromatische Skala über drei Oktaven erzeugen. Durch die Technik des Stopfens – der Spieler schiebt seine Hand in die Stütze des Horns - kann der Hornist die Intonation und die Klangfarbe des Horns zusätzlich verändern. 

Lehrer: Svetoslav Donev

Unterrichtsort: Detmold, Augustdorf